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„Das Rad hat mein Mobilitätsverhalten total umgekrempelt.“

Arne Heger ist freier Hochzeits- und Trauerredner. Durch Zufall stieß er in einem Campingurlaub auf E-Bikes von Riese & Müller und entschied sich kurzerhand im Herbst 2019, auf das Supercharger2 als Dienstfahrzeug umzusteigen. Seitdem hat er knapp 1.300 km auf dem Tacho – und jede Menge Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Bike im Gepäck. Im Interview spricht er über seinen Umstieg vom Auto aufs E-Bike, seinen Arbeitsalltag mit dem Supercharger2 und die neuen Möglichkeiten, die ihm das E-Bike als Fortbewegungsmittel eröffnet hat.

1. Arne, du warst über 20 Jahre lang Hörfunkjournalist und bist jetzt freier Hochzeits-und Trauerredner. Ist das nicht eine merkwürdige Kombination? Wie bist du zu deinem Beruf gekommen?

Das war Zufall. Als Hörfunk-Mensch sind Worte mein Medium. Als mein Vater vor elf Jahren starb, habe ich im Rahmen des Trauergottesdienstes eine persönliche Trauerrede gehalten. Danach kam der Bestatter und fragte mich, ob ich mir nicht vorstellen könnte, das auch für andere Menschen zu machen. Der Gedanke hat mich nicht losgelassen und kurz vor meinem 40. Geburtstag fing ich an, Bücher zu lesen, mich mit einem befreundeten Bestatter zu unterhalten und letztlich einem anderen Trauerredner mal über die Schulter zu schauen. Kurz darauf hatte ich meine erste Trauerfeier: Rund 120 Trauergäste und ich war aufgeregt. Am Ende sagte eine alte Dame sehr laut in die sehr leise Kapelle hinein: „War das ein geiler Redner!“ Wow, dachte ich bei mir...dann mache ich das weiter.

Das ist nun 6 Jahre her und ich durfte feststellen, dass die Menschen um mich herum gar nicht immer weinen, sondern wir gemeinsam auch viel lächeln, schmunzeln oder sogar herzlich lachen. Ähnlich ist die Gefühlsspanne auch bei Hochzeiten: Weinen und Lachen, in einem würdigen, aber nicht steifen Rahmen. Beides ist Arbeit mit und für Menschen in besonderen Situationen und ich liebe das!

2. Gibt es besondere Erlebnisse und Situationen an die du gerne zurückdenkst?

Ganz viele, weil die Hochzeitspaare und Trauerfamilien sich mir sehr öffnen und mir sehr persönliche Dinge anvertrauen. Allein das ist besonders. Natürlich gibt es Momente in Hochzeits- oder Trauerzeremonien, die außergewöhnlich waren, an die ich hin und wieder denke. Aber tatsächlich sind es meist die kleinen Vertrauensbeweise in den persönlichen Gesprächen, die mich berühren und an die ich mich gerne zurückerinnere.

3. Seit einigen Monaten bist du stolzer Besitzer eines Riese & Müller Supercharger2. Wie kam es dazu und wofür nutzt du es?

Auch das war Zufall: Ich war unzufrieden mit meinem Körper, mit all dem Sitzen an Tischen und in meinem Auto. Im Urlaub auf einem Campingplatz in den Dolomiten hatten Nachbarn Räder von Riese und Müller; ich fand die klasse und habe zuhause mal recherchiert. Dann wurde das Supercharger2 auf der Messe vorgestellt. Ab da habe ich alles an Infos über das Rad verschlungen und es war schnell klar: Ok, das wird mein Rad. Also habe ich es bestellt und dann begann eine kribbelige Zeit des Wartens voller Vorfreude – heutzutage ein seltenes Erlebnis. Das Rad wurde zwei Wochen vor Termin geliefert und ich war total aus dem Häuschen.

Das Supercharger2 ist in erster Linie mein Dienstfahrrad, mit dem ich zu Trauergesprächen fahre. Aber natürlich fahre ich auch einkaufen, bringe die Kinder in die Schule und den Kindergarten oder mache mit meiner Familie schöne Radtouren. Tatsächlich hat das Rad mein Mobilitätsverhalten binnen kurzer Zeit total umgekrempelt.

4. Wie leicht ist dir der Umstieg vom Auto auf das E-Bike gefallen? Hat dich auch mal etwas genervt?

Ich wollte diesen Umstieg ja und habe mir auch vorgenommen, bei Wind und Wetter zu fahren. Das habe ich bisher auch so durchgezogen, denn mit der richtigen Kleidung ist das ja kein Problem. Natürlich haben mich auch schon Dinge genervt. Die hatten aber nichts mit dem Rad oder dem Radfahren zu tun, sondern mit dem Verhalten mancher Autofahrer: Minimaler Abstand beim Überholen, Autos auf Radwegen. Aber tatsächlich ist an vielen Stellen auch der Zustand der Radwege wirklich beklagenswert, das fällt mir extrem auf.

5. Wie viele Kilometer hast du seitdem mit dem Supercharger2 zurückgelegt? Fährst du mehr oder weniger als mit dem Auto?

Von Mitte November bis jetzt sind es 1.300 Kilometer, die ich auf dem Rad gefahren bin, bei Wind, Wetter und Temperaturen um null Grad. Das Auto bewege ich eigentlich nur noch, wenn ich die Fahrt nicht mit dem Rad erledigen kann, wenn ich zum Beispiel meine Tontechnik für Hochzeiten oder Trauerfeiern transportieren muss. Ja, ein Load oder anderes Cargo Bike wären da ideal gewesen, aber die hätte ich nicht in meinen Keller tragen können. Deshalb war das leider keine Option für mich.

6. Als Hochzeits- und Trauerredner bist du ja meistens im Anzug unterwegs. War das am Anfang nicht ein Argument gegen ein E-Bike?

Nein, absolut nicht. Ich wollte diese Veränderung in meinen Alltag bringen, also finde ich auch Wege – auch, wenn dann manche Dinge anders laufen müssen als bisher.

7. Und was machst du, wenn es regnet?

Dann ziehe ich eine Regenhose und Regenjacke drüber, natürlich in freundlichem Schwarz… ;-) Zu den Trauergesprächen ziehe ich seitdem eher eine dunkle Jeans, Hemd und Pullover an, die passen auch bei Mistwetter unter die Regensachen. Ansonsten rolle ich den Anzug zusammen, stecke ihn in die Satteltasche und ziehe mich kurz vorher irgendwo draußen um – das aber nur, wenn es trocken ist. Ich bin schon immer ein „Draußen“-Mensch gewesen; ein Fleckchen zum Klamottenwechsel findet sich überall.

8. Bietet dir das E-Bike Möglichkeiten, die mit dem Auto als Hauptfortbewegungsmittel nicht realisierbar waren?

Da sind ganz viele Kleinigkeiten: Ich bewege mich mehr und sitze weniger passiv in der Gegend herum. Ich habe keine Parkplatzprobleme und fahre direkt bis ans Ziel. Ich entwickle dabei gerne Ehrgeiz und fahre auch geschäftliche Strecken von 60-80 Kilometern mit dem Rad. Das geht aber tatsächlich nur, wenn die Termine drumherum das zeitlich zulassen. Ich lerne neue Wege und Landschaften kennen und „erfahre“ sie natürlich ganz anders, mit viel mehr Sinnen, als im Auto. An Ampeln oder beim Einkaufen entstehen ständig kurze und wirklich schöne Gespräche mit wildfremden Menschen, das ist toll. Und ja, bei schlechtem Wetter habe ich auch großen Spaß an den mitleidigen Blicken der Autofahrer, denen ich dann immer signalisiere, dass ich das gerne mache und alles in Ordnung ist.

9. Was wirst du auf keinen Fall an deinem Berufsleben mit Auto vermissen? 

Die Zeit des Stillstands im Berufsverkehr und das überflüssige Herumgegurke auf der Suche nach einem Parkplatz.

10. In einem Wort: Was bedeutet dein E-Bike für dich?

Freiheit.