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„E-Cargo Bikes lösen so viele Probleme unserer Zeit.“

Die Österreicherin Madeleine Alizadeh ist Umweltaktivistin, Autorin und Podcasterin und prägt als eine der bekanntesten Nachhaltigkeitsinfluencerinnen im deutschsprachigen Raum unter ihrem Usernamen @dariadaria das Werteverständnis einer ganzen Generation. Um in ihrer Heimatstadt Wien möglichst klimaneutral unterwegs zu sein, fährt sie seit einigen Monaten das Packster 40 von Riese & Müller. Im Interview spricht sie über nachhaltige Mobilität, ihre Erwartungen an Infrastruktur und Gesellschaft und darüber, wie das E-Bike-Fahren ihren Alltag verändert hat.

Madeleine Alizadeh (© Maria Noisternig)

1. Madeleine, als Umweltaktivistin und eine der bekanntesten Influencerinnen im deutschsprachigen Raum setzt du dich seit Jahren für mehr gelebte Nachhaltigkeit in allen Bereichen des Lebens ein. Wie muss sich deiner Meinung nach unser Mobilitätsverhalten ändern und was tust du selbst, um klimaneutral unterwegs zu sein?

Erstmal vorweg: Ich bin nicht immer klimaneutral unterwegs. Manchmal ja, manchmal nein. Leider fliege ich nach wie vor alles, was ich nicht mit dem Zug bewältigen kann. Aber: Ich habe die letzten Jahre sehr viel verändert. Vor über sechs Jahren habe ich begonnen, wieder Nachtzug zu fahren, und es ist so erfreulich, dass das Nachtzugfahren inzwischen an Beliebtheit gewonnen und die Österreichische Bahn sogar das Netz erweitert hat. 2021 sollen auch richtig tolle, neue Schlafkabinen kommen! Persönlich fahre ich auch viel Rad, nutze Car Sharing und gehe manchmal einfach zu Fuß. Grundsätzlich an der Mobilität stört mich vor allem der PKW-Besetzungsgrad. Das ist eine Kennzahl, die besagt, wie viele Menschen durchschnittlich in einem Auto sitzen. Waren es früher ca. drei Menschen pro Auto, sind es heute nur noch 1,45. Sprich: Verkehrsmittel werden ineffizient genutzt, verbrauchen so viel Platz und verursachen verhältnismäßig mehr Emissionen. Anreize, das Auto zu teilen oder stehen zu lassen, fehlen mir vor allem in den Großstädten.

2. Seit einigen Monaten fährst du ein Packster 40 vario von Riese & Müller. Wie oft nutzt du es in der Woche und wofür?

Ich nutze es total oft, vor allem wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin. Mala hat ca. 9 kg, ein Korb auf einem normalen Fahrrad ist also sowohl wackelig als auch eine Herausforderung, wenn ich den Hügel zu meiner Wohnung bergauf fahren muss. Seit ich das Packster 40 habe, kann ich Mala einfach reinsetzen und wir radeln los. Sie liebt es auch, schaut sich um, bekommt angenehmen Fahrtwind im Sommer. Wenn es regnet, kann ich das Verdeck zumachen. Außerdem benutze ich das Rad oft, um Einkäufe zu erledigen oder Pakete zur Post zu bringen – ich untertreibe nicht, wenn ich sage: Ich bin der größte Fan dieses Gefährts!

3.    Was begeistert dich gerade am E-Cargo Bike als Fortbewegungs- und Transportmittel?

So vieles. Erstens ist es eine echte, sinnvolle Alternative zum Auto. Egal ob mit Kindern, viel Gepäck oder Tieren – man bekommt viel unter und durch die E-Unterstützung kommt man niemals verschwitzt oder total fertig an. Ich fühle mich im Straßenverkehr sicher, weil es stabil ist und genug Raum einnimmt, dass man auch ernst genommen wird. Man steht dennoch nie im Stau, ist schnell ein- und ausgeparkt, tut was für Körper und Seele.

4.    Hat sich dein Alltag durch das E-Bike-Fahren verändert?

Total! Ich denke nicht mehr zweimal nach, ob und wie ich rauskomme. Vor allem um meinem Hund Mala schöne Gassirunden zu bescheren, kann ich jetzt im Nu im schönen Park sein und muss nicht mit ihr auf Asphalt um den Häuserblock gehen, ohne dass es mich unverhältnismäßig mehr Zeit kostet. Ich bin viel spontaner und ausflugslustiger geworden!

5.    Wie reagiert dein Umfeld darauf, dass du mit dem E-Cargo Bike unterwegs bist? Konntest du auch andere Menschen motivieren, vom Auto auf das E-Bike umzusteigen?

Ich werde schon als „Staubsaugervertreterin“ der E-Cargo Bikes von Freund*innen und Bekannten bezeichnet, weil ich alles und jeden von dem Fahrrad überzeugen möchte. E-Cargo Bikes lösen so viele Probleme unserer Zeit, machen gleichzeitig so viel Spaß. Ich werde auch sehr oft auf das Rad angesprochen, wenn ich im Straßenverkehr unterwegs bin.

6.    Was muss sich deiner Meinung nach in der Infrastruktur in Städten noch verändern?

Sicherheit und Infrastruktur für Fahrradfahrer*innen sind fast überall mangelhaft. Das allgemeine Ansehen von Fahrradmobilität muss gesteigert und attraktiver gemacht werden. Fahrradwege sind oft zu exponiert, gefährlich, werden zugeparkt. Fahrradvorbilder wie die Niederlande zeigen, dass ein Großteil der Städter*innen problemlos auf Fahrräder umsteigen könnte. Was es braucht, sind aber die geeigneten Rahmenbedingungen dafür. Eine lebenswerte Stadt ist für mich eine, in der Fahrradverkehr großgeschrieben wird.