E-Bike-Service: Gut vorbereitet in die neue Saison
05.02.2026 | Tech & Service
Die Tage werden länger und der Start in die E-Bike-Saison rückt näher: Nach den Wintermonaten mit längeren Standzeiten lohnt sich jetzt ein genauer Blick auf das eigene Bike. Denn die kalte und nasse Jahreszeit hinterlässt Spuren – auch dann, wenn das E-Bike nur gelegentlich genutzt wurde. Gerade die Vorsaison bietet sich an, um das E-Bike noch einmal gründlich checken zu lassen und gut vorbereitet ins Frühjahr zu starten.
Erster Schritt: Pflege
Regelmäßige Pflege ist eine wichtige Grundlage für eine lange Lebensdauer Ihres E-Bikes. Viele Bauteile lassen sich per Sichtkontrolle und mit einfachen Handgriffen prüfen. So kann Wartungsbedarf oft frühzeitig selbst erkannt werden.
Zweiter Schritt: Akku prüfen
Gerade der Akku verdient im Winter besondere Aufmerksamkeit. Sehr niedrige Temperaturen und Feuchtigkeit können sich auf Leistung und Lebensdauer auswirken. Deshalb sollte der Akku trocken gelagert und nicht dauerhaft starker Kälte ausgesetzt werden. Auch bei längeren Standzeiten empfiehlt es sich, den Ladezustand im Blick zu behalten – zwischen 30 und 60 Prozent der Ladekapazität sind optimal.
Dritter Schritt: Wartung beim Fachhändler
Eine professionelle Inspektion beim Fachhändler knüpft genau an diesen Prinzipien an. Sicherheitsrelevante Bauteile, Antrieb und Elektronik werden geprüft, Einstellungen optimiert, Verschleißteile bewertet und bei Bedarf erneuert.
Übrigens: Wartung ist nachhaltig
Riese & Müller entwickelt E-Bikes mit dem Anspruch, sie über viele Jahre hinweg nutzbar zu machen. Nachhaltig gedachtes Produktdesign (Circular Design) ist die Voraussetzung für einfache Reparaturhandgriffe und eine zuverlässige Instandhaltung während der Nutzungsphase des Bikes.
Dazu zählen reparaturfreundliche Konstruktionen und lösbare Verbindungen, die mit gängigem Werkzeug geöffnet werden können. Wo immer möglich, wird auf Klebeverbindungen verzichtet, um Wartung und Reparatur langfristig zu ermöglichen.